Donnerstag, 6. September 2012

Schlüpfrig & obszön... [2]

(Ohne Titel)

Was soll man zu dieser Zeichnung noch groß schreiben, wenn zum einen schon mehrere Jahre zwischen der Entstehung und dem heutigen Tage stehen und zum anderen der Bildinhalt doch scheinbar schon alles sagt, was man sich als Betrachter denken kann?

Hat dieser seltsame Penis etwa Fangarme? Ist das überhaupt ein Penis? Und wenn ja, ist es das wirklich wert dargestellt zu werden?
Meine knappe Antwort: Ja! Zumindest war es damals so und im Nachhinein sehe ich auch gegenwärtig nichts Verwerfliches darin, den aufs Obszönste reduzierten Geschlechtsakt en détail gespickt mit bizarrem Allerlei in den Mittelpunkt eines Bildes zu setzen. Vielleicht wäre meine Herangehensweise und die Umsetzung einiger Details heute etwas anders, aber die Marschrichtung bleibt die gleiche. So würde ich mich krampfhaft abmühen, den üppigen Hintern noch besser auszuarbeiten – ihn aber weder verkleinern noch unpenetriert zu lassen – was muss, das muss! Und wenn es einem gefallen muss, dann in erster Linie mir...auch wenn die restlichen Darstellungen von fasrigem Muskelfleisch doch eher an die Körperweltenausstellung oder einem Besuch in der örtlichen Tier- und Schlachtabfallbeseitigung erinnern.

(DP)

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