Mittwoch, 20. Juni 2018

Talentfreiheit. [50]

Jubiläen werden nicht gefeiert!
Tja, schon der 50. Eintrag in dieser Rubrik. An dieser Stelle werden natürlich keine Korken geknallt, keine Kerzen ausgeblasen oder gar laut gratuliert, nein, hier wird einfach still und leise und heimlich weitergemacht – wie immer eben. 

Der Patient muss fixiert werden!

Mittwoch, 13. Juni 2018

Talentfreiheit. [49]

Darf's noch etwas sein…?
„Och…nö, danke. Reicht schon.“ Tja, das tut es wirklich. Ist eh nicht viel und eh immer nur das Selbe und in schöner anderswo auch zu sehen…

Keine Kunst – kann weg…

Mittwoch, 6. Juni 2018

Blumen, Sonne, Frosch!

Sonntagserinnerungen in Bildern…

Rosige Rosetten und erschöpfter Brummer.
Was für Veganer…
„Ich möchte einfach nur hier sitzen!“
Bizarre Blumen bezirzen begeisterte Botaniker.
Riecht!
Schirmchen.
Wieder was für Veganer…
Na wenn es denn sein muss…

(D.P.)

Mittwoch, 30. Mai 2018

Talentfreiheit. [48]

ACHTUNG! BOMBENALARM!
Ist nicht mehr lang hin, bis es heißt: 25 Jahre Bombthreat. Wie die Zeit vergeht… Die knüppellauten Herren aus Aschersleben werkeln heimlich aber konsequent an neuem Klangmaterial für einen kommenden Drehling und ich an allen möglichen Ideen, für die angemessene Visualisierung. Mal gucken, wohin die Reise dann gehen wird – ich bleibe erstmal gespannt und verkürze die Wartezeit mit shotogephoppten Variationen einer Kugelschreiberzeichnung, die in den letzten zweieinhalb Wochen nebenher im Skizzenbuch entstanden ist.

#1: Original.
#2: „Abgetrennte Leichenteile sind ordnungsgemäß in Packpapier zu entsorgen.“
#3: „Licht und Schatten liegen nah beieinander…“
#4: „Ihre Blutgruppe…?“
(D.P.)

Montag, 28. Mai 2018

„Ich hab ein Haus, ein kunterbuntes Haus…

…ein Pinsel und auch Farbe!“ (Malerprojekt „Spielhaus“ – erste Etappe)
Aus alt…
Und genau mit diesen Utensilien hab ich mich am vergangenen Wochenende ans Werk gemacht und das Spielhaus meiner Nichte farbenfroh angestrichen. Das Spielhaus selbst steht schon eine ganze Weile und wurde schon fleißig bespielt, wirkt aber mit seinen farblosen Holzbalken und -latten in Kinderaugen bisher doch recht trist. 

…und all den kleinen Details…
…entsteht dank Farbe…
Und da das eigentliche Motto des Hauses „Pippi Langstrumpf“ heißt, soll dies natürlich noch mehr hervorgehoben werden – und da bietet sich natürlich an, das Haus in schwedentypischen Farben anzumalen und zu gestalten.

…und flottem Pinselstrich…
Der erste Schritt ist so bereits getan: Schwedenrot und -blau wurden bereits bei frühsommerlicher Hitze aufgebracht. Bei meinem nächsten Besuch werden die restlichen Stützbalken weiß getüncht und dann kann der Innenraum ausdekoriert werden! Da möcht man selbst nochmal Kind sein… 

…Neues!
(S.V.)

Freitag, 25. Mai 2018

Ein Gespenst geht um in Europa…

…das Gespenst der EU-DSGVO!

Lesen, zerreißen, runterschlucken!

Erstmal ordentlich Panik machen! PAAAANIK!!! Seit heute Nacht um 00:01Uhr marodieren brandschatzend und vergewaltigend Horden von Anwälten mit vorgehaltenen Abmahnungen durch die Straßen und das Internet und kommen zu wirklich zu jedem, der irgendwen (wenn auch nur flüchtig) kennt und verlangen 4% des weltweiten Jahresumsatz oder  – wenn's nicht reicht – gleich 2 Mio. €uronen Schadenersatz. Auch und gerade von Privatpersonen. Früher hieß es „Mein Bauch gehört mir!“ Heute zeitgeistgemäß „Meine Daten gehören mir!“ Denn vor allem die personenbezogenen Daten gehören all denen, die sie bisher freiwillig oder unwissentlich mittels sozialer Medien, wildem Surfen und Nutzung von Fitness-Trackern ins Netz getippt, geklickt, gesurft, gewichst und sonstwie geappt haben. Geld daran verdienen eh (wie immer) die großen anderen und werden es weiterhin tun. Ein Kreislauf der Sinn macht, sind doch Daten das Gold und Öl der Zukunft und als wertvolle Ressource den geltenden Waren- und Rohstoffkreisläufen eingegeordnet. Selbst mit seinem eigenen kleinen Namen, Geburtsdatum, Kontaktdaten, Gewohnheiten, Trackingdaten, Selfies, Dick-Pics etc. Geld zu verdienen bzw. etwas vom großen Kuchen abzukriegen, wäre ja absurd… „Biete persönliche Daten gegen Bezahlung – Preis VB!“

Die neuen Visitenkarten sind da!

Noch absurder ist dabei nur die Vorstellung, daß eben jenes Gesetz in einem Land durchgesetzt werden soll, das in Sachen Breitbandnetzverfügbarkeit und -geschwindigkeit großflächig an ein frühvergreistes Entwicklungsland (oder „Neuland“ im kanzlerischen Sinne) erinnert. Modem ick hör dir surren! 
Und jetzt weiter mit unpersonalisierten Werbeeinblendungen, Spam, Viren und dubiosen Cookie-Abfragen. Schönen Tag noch…

Wie die Alten sungen…
(D.P.)

Dienstag, 22. Mai 2018

Talentfreiheit. [47]

Dies und das und jenes…
…und immer schön den Fokus verteilen auf mehrere Arbeiten. So auch bei diesem Kriekelkrakel. Die schlampig und schnell via Shotophop gepushte Bleistiftvorzeichnung hat auch schon seinen Reiz und jetzt steht die Frage im Raum: Wie damit weiter verfahren? Schwarzweiß-Linientechnik; wildes Schraffieren; mal mit buntstiftiger Farbe drauf rumkleistern; doch so lassen, wie es ist und ggf. noch etwas das Skizzenantlitz verstärken oder gleich in die Tonne…?! Antworten, Wünsche könnten in den Kommentarabschnitt unten reingetippt werden, sofern sich jemand dazu herabließe… 

Die Sanduhren ticken anders…

(D.P.)

Mittwoch, 16. Mai 2018

Ausflüge in die Dreidimensionalität. [53]

Restefressen (Vol. 4)
Rein in die Kartoffeln – raus aus die Kartoffeln. Irgendwie müssen manche Sachen erstmal ruhen, bis man den Reiz wiederentdeckt, der einen vormals äh…reizte. Naja. Zumindest geht es mir so, nachdem ich mit der Bearbeitung bzw. Aufbereitung der heute hier zum Restefressen präsentierten Objekte durch war – speziell das fast schon avantgardistisch wirkende zweite Kleingerät (4.2) hat irgendwie was ansich, was nach einer fortgesetzten Modelage schreit. 

Das „P“ in 4-Seitenansicht steht für Schema!
Kantegeben – nicht nur zu Himmelfahrt.
Klappofix!
Flug ins Blaue…
Blaue im Fliegen…
4.1
  • mal wieder StarTrek®-Kram… tja.
  • soll ein kantige Interpretation eines Shuttles sein, welches kurz vor der TNG-Ära verwendet worden sein wird (Futur 2!!!)
  • ist angelehnt an die Formgebung des schuhkistigen Typ-15-Shuttles
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Frisch aus dem Froebel-Baukasten.
Hintenrum schön rund und breit…
…und vorne spitzzüngig und markant.

4.2
  • Hach ja…in dunkler Farbe, alles in Grau und mit Schattenspiel hat das Teilschon eine nette Wirkung.
  • ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, das Ganze zu gegebener Zeit weiter zu bearbeiten, da noch Triebwerksauslässe, Details und anderer Firlefanz fehlen…
(D.P.)

Dienstag, 8. Mai 2018

Talentfreiheit. [46]

„Nu damid gann'ma nich ma nen Blum'dopp jewinn'…!“
Stimmt! Aber das ficht mich nicht an. Schon lange nicht mehr. Was allzu oft vernachlässigt wird in den Ausbildungs- und Studiengängen in künstlerischen bzw. kreativen Fächern: das Erlernen des Aushaltenkönnens von Frustration, Ablehnung und derber Verriss. Und wenn das andere nicht erledigen – der niedrigen Frequentierung dieser kümmerlichen Ecke im Netz geschuldet – muss man sich eben selber mal drum kümmern, um die Frustrationsschwelle zu erhöhen und gleichzeitig die Wahrnehmungsfähigkeit für tatsächlich echte und ernstgemeinte Lobe endgültig zu eliminieren.
In diesem selbstkritischen Sinne: „Nee, also echt ma… das sieht ja wieder scheiße aus, wa?! Wat solln das sein? Das kann doch weg…braucht doch kein Schwein…?!“

Lektion 1: Lautes Schweigen.
Lektion 2: Fragende Blicke zu den anderen Anwesenden.
Lektion 3: Das schniefende Ausatemgeräusch.
Lektion 4: Entsorgung des vermeintlichen Kunstwerks gemäß Abfallentsorgungsvorschrift.
(D.P.)

Donnerstag, 3. Mai 2018

Talentfreiheit. [45]

Heimwerken für Linkshänder…
Ich hab zwei linke Hände – gerade im handwerklichen Bereich. Soll ein Loch in die Wand gebohrt werden, kann das in garstigem Gezeter und finstrem Grim enden, wenn es – wie so oft – nicht so wird, wie ich es will. „Scheiß Wand, scheiß Bohrmaschine, scheiß Scheiße hier aber auch…“ tönt es dann laut durch die Butze. Immerhin kann ich einen Nagel gerade in die Wand hämmern, ohne mir die tumben Fingerlein zu breiigem Matsch zu klopfen. Immerhin etwas… 

1. Schritt: Bohrloch mit Bleistift markieren!
2. Schritt: Setzen Sie den Bohrer gerade und fest auf die Lochmarkierung!
3. Schritt: Drücken Sie den laufenden Bohrer mit konstantem Druck in die Wand.
4. Schritt: Nach erreichen der avisierten Bohrlochtiefe, ziehen Sie den Bohrer heraus.
(D.P.)

Montag, 30. April 2018

F wie Fliederblüte.

Ein kurzes aber schönes Vergnügen…

Fliederama.
Frühling überall, Blüten, Summen, Brummen und Düfte. Ein Odeur, das derzeit noch kräftig herumwabert ist der des Flieders, der in vielerlei Schattierungen hier einfach so herumgedeiht. Jedoch ist diese Pracht – ähnlich der Magnolien – so schnell verwelkt und abgefallen, wie sie sproß, sodaß man schnell sein muss, sich das eine oder andere Sträußchen abzuzwacken…
Ein Dankeschön diesbezüglich gilt wie in jedem Jahr dem Blumenland Engler in Miltitz, die dem Besucher die Möglichkeit boten, einfach selber und kostenlos dazu, einen eigenen Strauß zu pflücken. Danke!

Irre, wie's wächst…
Guck mal da oben! Vögel!
Eindrückliches… Leider ohne Duft.
Großartiges, grünes Gestrüpp.
Dreifaltigkeit.
Der Strom kommt nicht aus der Steckdose…
Obenrum – Untenrum.
(S.V. & D.P.)

Mittwoch, 25. April 2018

Ausflüge in die Dreidimensionalität. [52]

Restefressen. (Vol.3)
Neues von der Resterampe und wieder nicht richtig fertig geworden…tss… faule Schlampe! Aber es war ja wieder nur so ein kreatives Strohfeuer, das kurz aufflammte, schnell brannte und wenigstens etwas Brauchbares in der Asche zurück ließ. Spaßig ist dabei – nebenher erwähnt – der Umstand, daß sich bisher scheinbar noch niemand die Mühe gemacht hat, das Vehikelchen zu gestalten, das wir heute hier sehen: die S.S. Columbia (NC-5940-1). Wer eingefleischt StarTrek® konsumiert hat und somit auch Kleinodien wie den allerersten prototypischen Pilotfilm „The Cage“/„Der Käfig“ von 1965 gesehen hat, dem wird tatsächlich aufgefallen sein, daß man eben das erwähnte und kurz auf einem Telex-Papierausdruck (!) mit Namen lesbare Schiffchen nie zu Gesicht bekam. Als Teil der Dramaturgie – vor Jahren abgestürzt, scheinbar Überlebende, Enterprise noch unter Cpt. Pike eilt zur Hilfe und gerät in die „Falle“ der Thalosianer – war eine konkrete Darstellung damals nicht nötig und wäre unterm Strich auch zu teuer gewesen. Aber warum sollte das Ding nicht Gestalt bekommen, auch wenn es rein spekulativ ist? Raum für Spekulationen sit genug, sodaß ich mich nach 2maligen Konsums eben jenes Pilotfilms (danke Tele5-Mediathek) ans Werk machte. 

„Sie haben aber dünne Füße, Fräulein!?“

Die Herangehensweise war relativ simpel. Erstmal kräftig nebenher auf Schmierzetteln rumgekritzelt, etwas Schokolade zwischendurch und kurz vor dem Zubettgehen dann der Geistesblitz: Irgendwas zwischen 40er-Jahre-Flash-Gordon-Raketenschiff-Nonsense-Design und nüchterner Funktionalität, gepaart mit runden Formen, gewürzt mit gewohnten Designelementen und alles kräftig durchgemischt. Riesengroß musste das Ding dann auch nicht werden, da es ja als eher kleines Forschungs-/Transportschiff beschrieben wurde. 
Herausgekommen ist dann ein vom Grundschema her einfach gehaltenes Objekt, das älter und weniger elegant als die originale Enterprise aussieht und entfernt etwas an ein Luftkissenfahrzeug erinnert. Darüber hinaus passt das Ergebnis besser in den im Pilotfilm beschriebenen Zeitrahmen, als all der Schwurbel, der seit 2009 postuliert wurde und viel zu unpassend und deplatziert wirkt – speziell, wenn ich an die unsäglich beschissene Discovery-Serie denke. Ich bin's zufrieden – und das Feuer war so schnell erloschen, wie es aufflammte. So schnell geht's eben manchmal… 

Dem Untergang geweiht…
Hintenrum ist auch schön.
Demnächst zu Gast bei Frauen, die androgyne Telepathen mit Männerstimmen spielen…
Untenrum eher unaufgeräumt.
(D.P.)