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Montag, 6. März 2017

Schlüpfrig & obszön. [47]

Summsebrumm…
An der randseitigen Zeichenfront geht's rund! Nachdem Kollegin S.V. ja unter die Instagramer gegangen ist und auf mein Anraten zu Beginn des Jahres hin wieder vermehrt selbst zu Zeichenutensilien greift und dabei Wunderbares schafft, möchte auch ich nicht nachstehen und arbeite parallel (so wie hier schon dargestellt) an mehreren Motiven gleichzeitig, wenn es denn die Zeit zulässt. Heute nun gibt's das erste fertige Bilderzeugnis aus dieser Reihe: gezeichnet auf kräftigem Zeichenkarton, nach Scan mittels Photoshop etwas nachcoloriert und wie immer ohne Interpretationsvorgaben vorm rar gesäten Publikum ausgebreitet. Und wo das her kommt, gibt's noch mehr…!

Honig ist Rohkost!
(D.P.)

Montag, 20. Februar 2017

Schlüpfrig & obszön. [46]

Krümel vom Tellerrand.
Neue Woche, neues Glück und neues für die Augen. Diesmal wieder was mit Kugelschreiber auf pappigen Papier. Der Rest ist etwas Photoshopperei und fertig die Laube…äh, das Bildwerk. Und da, wo das herkommt, gibt's noch mehr. Versprochen!


Polypoden.
(D.P.)

Mittwoch, 8. Februar 2017

Schlüpfrig & obszön. [45]

Ganz passabel!
Ja. Passt schon. Und S.V. hat sich gefreut über Kugelschreiber, weißen und schwarzen Buntstift auf Pappe und alles verpackt in einer Neuinterpretation des Themas „Passepartout“. Denn nachdem der hier so Zeige- und Zeichenfreudige sich bei den Abmessungen der Vorzeichnung um etwa einen Zentimeter verplant hatte, reichte der Platz nicht aus, den das pappige Passepartout bot. Und statt alles nochmal auf Null zu stellen, wurde mittels Cutter passend gemacht, was nicht passte – eben das Passepartout. Insgesamt fällt das Motiv im Ergebnis so schön aus dem Rahmen und macht richtig was her. Passt also! 

Pi Pa Po!
(D.P.)

Montag, 30. Januar 2017

Schlüpfrig & obszön. [44]

Schneckenlahm.
Zeit für einen so absolut gar nicht obszönen noch schlüpfrigen kleinen Lückenfüller – denn neues Material ist in Arbeit und wird demnächst hier auf der Ramschrampe feil geboten. Wo andere eigens durchdesignte Kunst-Seiten betreiben und (positive) Kritiken einsammeln, gibt's hier den räudigen Rest des kläglichen Talents. Und so kriecht dieser Blog weiter etwas schneckenlahm vor sich hin, ohne zu sehr zu schleimen oder zu lärmen…

Zentriert gestrudelt.
(D.P.)

Freitag, 9. Dezember 2016

Schlüpfrig & obszön. [43]

Das Skizzenbuch ist voll. Lange lebe das Skizzenbuch.
Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Skizzenbücher auch, wenn sie voll gekritzelt sind. Und so lege ich das aktuelle ins schubladige Archiv und lasse es dort reifen wie guten Wein. Ein neues hab ich auch schon angefangen. Denn wer nicht zeichnet, der rostet oder verlernt…
Und in einem Anflug von Sentimentalität, die die nicht unübliche Angst vor den vielen, noch weißen Seiten wegpusten möchte, bekommt der geneigte Besucher dieses Blogs die letzte Seite des erwähnten Skizzenbuchs in photoshop-gepimpter Manier serviert. Bitte. Danke. Auf ein neues…


Schmierig und schwierig: Elegie auf Butterbrotpapier.
(D.P.)

Mittwoch, 2. November 2016

Schlüpfrig & obszön. [42]

Alles vollgemacht… oder: Kugelschreibertinte riecht merkwürdig süß.
Das aktuelle Skizzenbuch ist fast voll. Noch ein paar freie Seiten sind zu füllen. Ein neues Buch liegt schon zur Befleckung bereit. Und weil kreativer Endspurt beim aktuellen Buch angesagt ist, gilt es ein paar Manien manierlich auszuführen, die schon seit langem unter den Fontanellen herumgeistern. Eine dieser fixen Ideen ist das Füllen einer Seite mit dichtem Schraffurteppich aus schwarzer Kugelschreibertinte. Das Ergebnis ist ansehnlich. Ich bin – wie so oft – temporär begrenzt zufrieden. 

175.
(D.P.)

Samstag, 22. Oktober 2016

Schlüpfrig & obszön. [41]

„Was soll ich nur schenken…?“
Immer wieder das selbe Wohlstandsproblem: Kollegin S.V. hatte schon vor geraumer Zeit Geburtstag und es gehört sich, eine Kleinigkeit zu schenken, wenn man sich leibhaftig mal wieder zu sehen kriegt. Fragt sich jedoch nur was da huldvoll überreicht werden soll…?! Großes Grübeln, lange Gedankengänge und hin und her sinniert – am Ende wird's wieder was aus Handarbeit und von Herzen für die Wand der werten Mitgesellschafterin. Gut so. Sie freute sich…

Gespinst aus Hirn.

(D.P.)

Mittwoch, 28. September 2016

Schlüpfrig & obszön. [40]

Psssst…nicht so laut!
Genau. Leise sein! Deswegen keine großen oder schrillen Worte zur mittlerweile 40. Ausgabe dieser fragwürdig eigenartig benannten Rubrik. Ansehen, sich seinen Teil denken, weitermachen!

Netzwerkkonfiguration – oder: Wegwerfartikel statt Kunst.
(D.P.)

Montag, 29. August 2016

Schlüpfrig & obszön. [39]

Frischfleischlagerverkaufsfläche.
Holterdipolter geht's egoliebkosend vom Skizzenbuch über den Scanner ins Bildbearbeitungsprogramm direkt hinein in dieses ominöse Internet. Gut so. Weitermachen!

Pappkameradschaft.

(D.P.)

Freitag, 5. August 2016

Schlüpfrig & obszön. [38,5]

„Fertsch!“

Triangulierung.

Nach längerem Grämen, Grübeln und Gedankenmachen habe ich an die im letzten Beitrag dieser Rubrik veröffentlichte Krakelei Hand angelegt und mit absichtlich schludrigem Strich dem Machwerk irgendwie den Rest gegeben. Dem leidigen Fußzeichnenthema ist grafisch geschickt ausgewichen worden und dank Photoshopperei sieht's aus wie auf Karton. Passt jetzt so. Ist unterm Strich zwar keine Kunst, muss aber deswegen nicht weg...

(D.P.)

Samstag, 16. Juli 2016

Schlüpfrig & obszön. [38]

Variationen.
Drei Bearbeitungsvarianten ein und der selben Ausgangszeichnung aus dem Skizzenbuch – mehr der Worte bedarf es nicht. Höchstens, daß die schludrig hingerotzte Originalskizze noch per Hand weiter ausgearbeitet wird und sich der Verfasser fragt, ob er es am Ende nicht doch dabei belassen könnte, weil er schon immer Probleme mit Füßen hatte...also mit dem Zeichnen der selben.

#1

#2

#3
(D.P.)

Donnerstag, 30. Juni 2016

Schlüpfrig & obszön. [37]

Ihre Anfrage wird bearbeitet.
„Hobbykünstler gesucht…“ hieß es in einem einschlägigen schwarz-gruftigen Internet-Portal letztens im Mai. Man hoffte fetziges Füllmaterial zu finden für die Wandverzierung zu einer einschlägigen schwarz-gruftigen Tanzveranstaltung. Und wie so oft wird das eingesandte Bewerbungsmaterial erstmal von den einschlägigen schwarz-gruftigen Sachverständigen und Entscheidungsträgern gesichtet und der Antragsteller harrt eher belustigt als ungeduldig dem einschlägigen schwarz-gruftigen Urteil. Denn irgendwie ist dem Antragsteller irgendwie klar, daß seine Machwerke gegen Originalitätsbomben wie z.B. Fotografien alter Industriegebäude, Fotografien von so borderlinigen wie auch austauschbaren Gotiktrutschen im Latexschlüppi oder anderem einschlägigen schwarz-gotischen Firlefanz keine Chance haben werden... Aber wer geht schon zum einschlägigen schwarz-gruftigen Tanz um sich dort irgendwelche schlüpfrigen Obszönitäten anzusehen, die so überhaupt nicht den eher biederen und kleingeistigen, einschlägigen schwarz-gruftigen Sehgewohnheiten sind

Neues aus der Reptilienforschung.

(D.P.)

Samstag, 25. Juni 2016

Schlüpfrig & obszön. [36]

Aus der Hüfte geschossen.
Nicht viel Schnacken, Kopf in Nacken und ein neues Bilderzeugnis in den Netz-Äther bugsiert. Derzeit füllt sich das Kriekelkrakelskizzenbuch fast wie von selbst und es fehlen zeitweise zusätzliche Hände, um all der unterschiedlichen Eingebungen Herr zu werden, die da den Bregen durchwabern...wäre da die stehende Hitze nicht im Wege. Man kann eben nicht alles haben.

Kombinationskleinkunstkram.
(D.P.)

Donnerstag, 2. Juni 2016

Schlüpfrig & obszön. [35]

Die Automatische Bildschirmausrichtung ist deaktiviert.
Es wird irgendwie sommerlicher da draußen und die öffentliche, alterübergreifende Fleischbeschaulichkeit ist eröffnet. So manche/r verrenkt sich auffällig dezent den Kopf im Angesichte der zur Schau gestellten Leiber und vielleicht ist ja doch was sehenswertes dabei. Ob das heute in dieser meist unter der Gürtellinie einzuordnenden Rubrik auch der Fall ist, bleibt diskutabel. Denn die Einpassung der gescannten Originalzeichnung in das Format und das Einfügen der grob-papierenen, verschieden hellen Texturen in ein ansonst recht linienlastiges Motiv war anfangs eine Futzelarbeit sondergleichen. Aber nachdem ich ein System gefunden hatte, doch mehr Fleiß- und Konzentrationsarbeit, als diffiziles Geschraube. Das Ergebnis überzeugt im Moment mich selbst auch in gewissen Maße und den Kopf muss man sich auch verrenken...

Der umgekehrte Kosakenzipfel.

(D.P.)

Montag, 16. Mai 2016

Schlüpfrig & obszön. [34]

Dichtigkeitsprüfung 05/2016.

Stricksocken waren im Angebot...

Der Mai hat gut begonnen und es bleibt in dieser eher speziellen Rubrik weiterhin so, wie sie benannt ist – schlüpfrig und obszön. Das Motiv stammt wie die letzten auch, aus meinem Skizzenbuch und ist nur minimal nachbearbeitet. Einzig der texturierte Hintergrund ist nachträglich eingefügt – stammt aber selbst aus dem besagten Skizzenbuch: da das Papier darin relativ dünn und durchlässig für druckvoll angesetzte Tintenroller ist, lege ich immer einen A4-Fetzen hinter die aktuelle Seite, sodaß sich dort der klecksende Schnodder sammelt. Im Laufe der Zeit entstand so ein herrlich chaotisches Fleckenmuster, welches natürlich unbedingt verwendet werden muss...alles andere wäre Verschwendung. Es wäre ohnehin mal eine Maßnahme, diesen nützlichen Zufälligkeiten einen eigenen Post zu widmen...

(D.P.)

Samstag, 16. April 2016

Schlüpfrig & obszön. [33]

Iiiieh...! Farbe?!
Photoshop und frühlingsbegründete Launehochs machen's möglich: Ich habe diesen Beitrag gemessen an früheren Erzeugnissen fast schon schrill-bunt gestaltet und – weil es letztens so brav zuging – zum Ausgleich wieder unterhalb der Gürtellinie beidhändig in die Vollen gegriffen, was die Rechtfertigungsgrundlage der Altersabfrage beim Anklicken dieses Blogs und Thematik betrifft – sofern man hier überhaupt von Thematik oder Sujet sprechen möchte, fehlt mir doch ein renomierter Kunstkritik-Schwurbler, der meine mitunter platten Popo-Porno-Pop(p)Art-Machwerke für solventes und zugleich leicht beeinflussbares Publikum in höhere Sphären oder eine Ausstellung lobte, anstatt es mit einem „kann weg“ in die möglicherweise verdiente Rumpelecke zu bugsieren. Bleibt an dieser Stelle nur eins festzuhalten: Hier wird wider den Erfolg weiterhin (krude) Kleinkunst für den Hausgebrauch dargeboten...! 


Hier wird kräftig gekleckert und auch mal geglotzt...

(D.P.)

Donnerstag, 7. April 2016

Schlüpfrig & obszön. [32]

Passt eigentlich überhaupt nicht...
...in diese Rubrik – aber egal. Da ich keine neue Rubrik hier eröffnen werde, findet dieses Machwerk eben hier Platz zur Entfaltung. Die Originalzeichnung findet sich, wie die Bilder, die hier noch folgen, im Skizzenbuch und ist nach eingehender Betrachtung eher ein typisches "nicht-schon-wieder"-Bildchen. Mittels Shotophopperei und unter Verwurstung diverser selbstkreiierter Texturen gewinnt das Ganze jedoch einen gewissen matt-plakativen Charme. Und wem das heutige Bild bezogen auf den Titel dieser Rubrik zu fad und unschlüpfrig erscheint, dem sei der nächste Teil wärmstens empfohlen... 

Verfilzte Strukturen...

(D.P.)

Donnerstag, 24. März 2016

Schlüpfrig & obszön. [31]

Reingequetscht.
„Ach du scheiße, schon wieder Ostern?!“ In diesem verwunderten Ton furchte es anfangs der Woche durchs zerebrale Gebälk und es türmten sich noch zu erledigende Dinge. Zwischendurch herrschte der Stress mit fuchtelndem Zepter und es blieb kaum bis gar keine Zeit für die schöneren Sachen – wie z.B. einen Beitrag für diesen Blog zu erstellen.
Nichts desto trotz ist nun genug Druck vom Kessel, daß ich einen passenden Augenblick der Muße fand und ein aktuelles, recht schlicht gehaltenes Bild dem flüchtig interessierten Besucher bieten kann. Entstanden ist das Teil – schrummelig schraffiert ins Skizzenbuch – an anderthalb Couch-Kartoffel-Abenden mit TV-Berieselung im Hintergrund. Abgerundet wird das „Werk“ von Nachbearbeitung mittels Photoshop unter Ergänzung eines vormals schwarzen Packpapierhintergrunds. Insgesamt bleibt somit festzustellen, daß Onlinebestellverpackungsfüllmaterialrecycling fetzt und jede krude Krakelei ungemein aufwertet...

Handarbeiten.

(D.P.)

Donnerstag, 18. Februar 2016

Schlüpfrig & obszön. [30]

Pralle Kurven. Oder: Monolith.
Ich kann keine Füße...

Der dreißigste Beitrag dieser Rubrik und es wird bunt. Zumindest etwas. Ich erspar mir die selbstanalytischen, erklärenden Worte und tippe nur soviel dazu: Aus zwei Skizzenbuchergüssen einen gemacht und dank Bildbearbeitung wird das Ganze noch schön löschpapierig texturiert und farbig aufgepeppt – kann man so stehen lassen. 

(D.P.)

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Schlüpfrig & obszön. [29]

Züchtig durch den Advent.
#1

Die Woche fing gut an, kippte dann gestern wegen einer Hiobsbotschaft fast in tiefste Verzweiflung und lässt kurz vor Wochenausklang wieder einen schmalen Lichtschein Hoffnung am Horizont erkennen – das ist wohl das Leben und es endet meist mit dem Tod oder anderen Unannehmlichkeiten. Dem eigenen Verdruss zum Trotz gibt es für den geneigten Blogfolger ein weihnachtlich angehauchtes Bildwerk in Form einer Neuinterpretation des Weihnachtsmann-Themas aufs Auge – und das gleich in zwei Varianten. Während die eine recht kräftig in Farbe daherkommt, bekommt die andere gleich eine flottere Anmutung durch ihre kontrastarme Pastelligkeit. 
#2
Die Originalzeichnung schleuderte ich übrigens an einem der letzten Abende ins Skizzenbuch und den Rest erledigte dann die kombinierte Nutzung des Scanners und alter, knüddeliger Papierreste sowie die digitale Nachbearbeitung mittels Photoshop. Ein wenig angewandte Mathematik ist auch drin: zur vertikalen Unterteilung der Bildfläche diente der Goldene Schnitt – aber das nur am Rande.

(D.P.)

P.S.: Scheinbar hat dieser Blog eine Menge Klicks aus Russland bekommen. Wir sagen deshalb einfach mal: Спасибо! :-)